NEIN zur Schwächung der Armee, NEIN zur Initiative «Bürgerdienst»!
Durch JUDC DEPubliziert am 11. November 2025
Der Bundesrat und das Parlament lehnen die Initiative kategorisch ab (mit 173 zu 18 Stimmen im Nationalrat und 34 zu 8 Stimmen im Ständerat), insbesondere aus den folgenden drei Gründen:
Nein zur Abschaffung der Wehrpflicht. Wenn es möglich ist, neben dem Militärdienst jeden beliebigen Einsatz für die Allgemeinheit zu leisten, z.B. in einem Alters- oder Pflegeheim oder für die «Umwelt», dann wird die Existenz unserer Armee immer weniger gewährleistet sein. Schon heute leidet die Armee darunter, dass es zu einfach ist, von der Armee in den Zivildienst zu wechseln.
Nein zu Zwangsarbeit. Während die Wehrpflicht ein bewährter Pfeiler der schweizerischen Landesverteidigung ist, würde die Initiative alle Bürger ohne Unterschied zu einem längeren Pflichtdienst verpflichten. Dies wäre ein unverhältnismäßiger Eingriff in die persönliche Freiheit.
Nein zur Erhöhung von Steuern und Abgaben. Allein die Kosten für die Erwerbsausfallentschädigung und die Ausgaben für die Militärversicherung würden um fast eine Milliarde Franken steigen. Zudem müssten die Dienstpflichtigen Aufgaben übernehmen, für die sie kaum ausgebildet sind.
Die Initiative «Bürgerdienst» würde die Landesverteidigung weiter schwächen und die Freiheit der Bürger unverhältnismäßig einschränken. Stimmen auch Sie mit NEIN zur gefährlichen und freiheitsberaubenden Initiative «Bürgerdienst»!